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Höhenangst ist nichts im Vergleich zu Kindererziehung

Egal, ob man Höhenangst hat oder nicht: Fliegen ist in der Regel stressig; Es gibt aber nichts Schlimmeres, als im Flugzeug neben einem schreienden Baby zu sitzen. Habe ich recht? Nun, überlege kurz, wie sich die Mutter dieses Babys fühlen muss.

Georgias Geschichte ist ein perfektes Beispiel. Wie viele junge Mütter ist Georgia noch nie mit ihrem vier Monate alten Baby geflogen. Sie war nervös und hatte die Nacht zuvor kaum geschlafen – aber sie wollte es unbedingt tun, da sie ihr Baby zum ersten Mal ihrer Familie vorstellen wollte.

Nachdem sie es erfolgreich ihrem Baby im Tragetuch und mit ihrem Handgepäck ins Flugzeug geschafft hatte, setzte sie sich auf ihren Platz. Sie merkte sofort, dass der Mann neben ihr darüber verärgert war, neben einer Mutter und ihrem kleinen Baby zu sitzen. Es war fast, als würde Georgias Baby die Spannung fühlen, da es sofort zu nörgeln und zu weinen anfing. Das Weinen hörte einfach nicht auf. Völlig gestresst rief Georgia die Stewardess und fragte, ob anderer Platz frei wäre. Gott sei Dank gab es einen freien Platz und sie setzte sich mit ihrem schreienden Baby neben eine Frau, die alleine reiste.

Georgia war den Tränen nahe, da fragte die Frau, ob sie ihr Baby halten dürfte. Die nette Sitznachbarin hob das Baby zum Fenster an – augenblicklich hörte es auf zu weinen. Die Frau wiegte das Baby sanft in den Schlaf.

Georgias Dankbarkeit kann nicht mit Worten beschrieben werden. Gerade diese Geschichten heben hervor, wie wichtig Nächstenliebe im Alltag ist. Durch einen kleinen Akt des Verständnisses und der Freundlichkeit wurde für Georgia aus einer schrecklichen Tortur eine angenehme Erinnerung.

Ob man gibt oder empfängt: Zahlreiche wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass ein Akt der Nächstenliebe einen positiven Effekt auf das Immunsystem hat und zu einer erhöhten Produktion von Serotonin im Gehirn führt. Serotonin ist eine natürlich vorkommende, neurochemische Substanz, die eine beruhigende und stimmungsregulierende Wirkung hat – Serotonin wird deshalb als eine „Wohlfühl“-Substanz angesehen.

Menschen, die gute Taten leisten, werden im Laufe der Zeit glücklicher, “sagt Sonja Lyubomirsky, Ph.D., Professor für Psychologie an der University of California, Riverside. „Wenn man nett zu anderen ist, fühlt man sich gut – moralischer, optimistischer und positiver“, erklärte sie der Huffington Post.

Nächstenliebe ist ansteckend. Mindestens eine gute Tat am Tag sollte dein Ziel sein. Du könntest zum Beispiel einer älteren Person über die Straße helfen oder ihre Tasche tragen. Oder frage einfach mal die Kassiererin oder den Kassierer in deinem Supermarkt, wie ihr/sein Tag läuft. Zuvorkommend zu sein, ist eine Win-Win-Situation., Wenn du das nächste Mal verärgert bist, entspanne, atme tief durch und helfe einer anderen Person. Du wirst sehen, dass ihr beide euch besser fühlen werdet.

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